Saison mit fast perfekter Rückrunde erfolgreich abgeschlossen

Auch an der letzten Meisterschaftsrunde am 12. April 2026 in Emmenbrücke konnten, wie bisher in der gesamten Rückrunde, wieder in beiden Spielen gepunktet werden. Nach einem hohen Sieg gegen Mellingen, wurde den Zuschauenden im Spiel gegen Lok Reinach beste Unterhaltung geboten.

UHC Bremgarten : TV Mellingen – 17:4

Schon vor dem Spiel war klar, dass die Saison auf dem sechsten Tabellenplatz, oder anders gesagt auf dem ersten Tabellenplatz der unteren Fünf beendet werden würde. Dennoch war die Vorgabe des Trainerteams klar: Mit zwei guten letzten Saisonspielen die Rückrunde ohne Niederlage abzuschliessen. Ein konzentrierter und energiereicher Start sorgte dafür, dass das Spiel bereits in den ersten Minuten den gewünschten Lauf nahm. Tor um Tor konnte geschossen werden und die 6:0 Führung zur Pause war dementsprechend nicht unverdient. In der zweiten Hälfte konnte die Offensive zwar noch stärker forciert werden, dennoch liess man es in der folge auch vermehrt zu, dass der Gegner zu guten Abschlussmöglichkeiten und Toren kam. Nach vierzig gespielten Minuten durften sich die Junglöwen über einen ungefährdeten Sieg freuen und darüber, dass in der Rückrunde allein über 100 Tore erzielt werden konnten.

UHC Bremgarten : UHC Lok Reinach – 13:13

Mit Lok Reinach stand Bremgarten im letzten Spiel dem direkten Verfolger gegenüber. Es war allen klar, dass dieses Spiel umkämpfter sein würde, als das gegen Mellingen. Die Devise lautete, vorne die erarbeiteten Chancen nutzen und in der Defensive so wenig wie möglich zulassen. Klingt zwar gut, doch trotzdem war es Reinach, welches in den ersten Minute bereits zum ersten Mal in Führung gehen konnte. Trotz postwendendem Ausgleich dauerte es nicht lange und Lok legte wieder vor. Auch das zweite Gegentor konnte schnell egalisiert werden. In der Folge war Lok Reinach vor dem Tor kaltschnäuziger und konnte bis auf 2:6 vorlegen. Zwei Tore von Bremgarten vor dem Pausentee halfen jedoch, den Rückstand nach 20 Minuten noch etwas zu verkleinern. Dass zwei Tore im Unihockey noch keine Niederlage bedeuten wurde in dieser Saison schon ein paar Mal bewiesen, trotzdem wäre es nicht nötig gewesen, den Start in die zweite Hälfte zu verschlafen und den Gegner bis zum Spielstand von 4:9 davonziehen zu lassen. Auch nach erfolglosen Einsätzen war das Trainerteam gefordert, den Glauben an die Wende bei jedem einzelnen aufrechtzuerhalten. Drei Tore halfen dabei, den Rückstand auf drei Tore schrumpfen zu lassen. Leider gelang es nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen oder gar auszugleichen und so war es wieder der Gegner, der die nötigen Tore schoss um weiter davonzuziehen. So kam es dazu, dass etwas mehr als 5 Minuten vor Schluss ein 7:13 zu Gunsten von Lok Reinach auf der Anzeigetafel stand. Wer nun denkt, die Sache sei gelaufen hat sich geirrt. Innert wenigen Minuten konnte Bremgarten Tor um Tor erzielen und der Vorsprung wurde immer kleiner. Gut 40 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit wurde gar noch das 12:13 erzielt. Ab diesem Moment zweifelte niemand daran, dass hier doch noch etwas zu holen ist. Der krönende Abschluss des Spiels war, als der Ball zwei Sekunden vor Spielende noch ein letztes Mal im Reinacher Tor zappelte und das Spiel quasi mit dem Schlusspfiff ausgeglichen werden konnte. Die Halle tobte, die Spieler und die Trainer feierten. Eine solche Aufholjagd fühlte sich fast wie ein Sieg an und war aufgrund des Spielverlaufs umso schöner.

Rückblickend auf die gesamte Saison konnten 189 Tore geschossen werden und 103 Gegentore mussten hingenommen werden. Während die Vorrunde mit je drei Siegen, Unentschieden und Niederlagen sehr ausgeglichen war, dominierte man in der Rückrunde gegen die eher schwächeren Gegner der Gruppe mit 6 Siegen und zwei Unentschieden.

115 der 189 Tore wurden allein in der Rückrunde erzielt und die Positive Tordifferenz von 86 Toren kann sich ebenfalls sehen lassen. Da über die gesamte Saison an jeder Runde mindestens ein Punkt eingefahren werden konnte, resultierten nach 17 Spielen 23 Punkte.